Sexualität bei Menschen mit geistiger Beeinträchtigung
Dies können direkt gestellte Fragen nach Verhütung oder Kinderzeugung sein, die Konfrontation mit öffentlichem Onanieren, der Wunsch nach einer intimen Beziehung oder der Verdacht auf sexuelle Übergriffe.
Nicht selten entsteht auch ein Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen, etwa wenn die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderungen nicht mit den eigenen oder den gesellschaftlichen Wertvorstellungen übereinstimmen oder den vorgegebenen Aufgaben entgegenstehen.
Die Fortbildung bietet die Möglichkeit, sich mit einigen zentralen Fragen zu befassen:
- Wie verläuft die Entwicklung der Sexualität bei einem Menschen mit einer Behinderung? Gibt es Unterschiede?
- Wie soll ich mich in Situationen verhalten, in denen Sexualität eine Rolle spielt?
- Was kann im Team, in der Organisation, in der Familie verändert werden, um die sexuelle Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen zu fördern?
- Was kann möglich gemacht werden, um Menschen mit Behinderungen vor sexuellen Übergriffen zu schützen?
- Welche Methoden und Medien sexueller Bildung eignen sich für den (Arbeits)-alltag?
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Patentrezepte wollen wir mit den Teilnehmenden und ihren Fragen ins Gespräch kommen.
Wann ?
Datum: 12.03.2026
Zeit: 18:00 Uhr
Anmeldeschluss: 26. Februar 2026
Wer ?
Referentinnen:
Bettina Röthlein,
Barbara Raab
Kontakt
Die Teilnahme ist kostenlos.
Wir freuen uns auf zahlreiche Interessent*innen!

